Das Wappen

Wappenbeschreibung

In Gold ein erhöhter schräglinker durch gebrochener blauer Wellenbalken, oben rechts ein rotes Rad, unten links über einem im Schuldfuß wachsenden grünen Palisadenzaun eine grüne Binse.

Wappenbegründung

Wapelfeld liegt in der Hohenwesttedter Geest. Die Grundfarbe Gelb (Gold) bezieht sich auf die naturräumliche Lage der Gemeinde. Durch das Gemeindegebiet fließt die Wapelfelder-Au. Beidseitig der Au haben sich zwei Ortsteile entwickelt, die in sich geschlossen sind. Die beiden Figuren, Rad und Binse, beidseitig des Wellenbalkens, sollen dieses symbolisieren. Der historische Landweg von Hohenwestedt nach Schenefeld führte durch die Gemeinde und querte die Wapelfelder-Au über eine Brücke. Hierbei handelte es sich um eine der ersten Brücken im ehemaligen Amt Rendsburg. Der durchbrochene Wellenbalken soll an diese historisch bedeutsame Brücke erinnern. Das Rad symbolisiert den alten Landweg und es erinnert zugleich an die einseitige Kreisbahnstrecke, die durch Wapelfeld führte. Die Binse bezieht sich auf die Namensdeutung. Der Ortsname leitet sich her von Wapelfelde="Feld am stehenden Wasser, am Sumpf".(W.Laur 1992) Im südlichen Gemeindegebiet auf einer kleinen Höhe an der Wapelfelder-Au, auf der jetzigen Burgkoppel wurde im 13. Jahrhundert durch den Grafen Johann eine Burg erbaut. Es wird berichtet, dass im Jahre 1248 der holsteinische Landtag in Wapelfeld tagte und dass der Dänenkönig Erich die versammelten Holsteiner überfiel und gefangen nahm. Es wird vermutet, dass dieses der Grund für den Grafen Johann war, hier eine Schutzburg zu bauen, um sich gegen solche räuberischen Überfälle zu schützen. Ob diese Burg jemals fertiggestellt wurde, scheint fraglich, denn schon im Jahre 1249 wurde sie wieder zerstört. Die Grüne Palisadenreihe im Schildfuß soll die ehemalige Schutzburg symbolisieren und an diese bewegte Zeit der Dorfgeschichte erinnern.